Töchter


  • Originaltitel:  Töchter
  • Internationaler Titel:  Daughters
  • Land:  Deutschland
  • Jahr:  2013
  • Genre:  Drama
  • Regie:  Maria Speth
  • Drehbuch:  Maria Speth
  • Dauer:  92 Minuten
  • Altersfreigabe DK:  ab 12 Jahre
  • Kinostart Deutschland:  11.09.14 (selected)
  • TV-Erstausstrahlung DE:  03.12.15

  • Besetzung:
  • Corinna Kirchhoff   (Agnes)
  • Kathleen Morgeneyer   (Ines)
  • Hermann Beyer   (Kommissar)
  • Lars Mikkelsen   (Bildhauer Madsen)
  • Hans-Jochen Wagner   (Mann Autovermietung)
  • Fabian Hinrichs   (Thomas)
  • Peter Kurth   (Leiter Bahnhofsmission)
  • Matthias Matschke   (Ole, Sozialarbeiter im Klik)
  • Hiroki Mano   (Hakuo Tanaka)
  • Dzamilja Anastasia Sjöström   (Lydia)

Poster

Die Handlung:

Agnes, eine Lehrerin aus der hessischen Provinz, kommt nach Berlin, um ein totes Mädchen zu identifizieren. Die Polizei vermutet, dass es sich um ihre 15-jährige Tochter Lydia handelt, die von zu Hause weggelaufen ist. Wie sich jedoch herausstellt, ist die Tote nicht Lydia. Mit der irrationalen Hoffnung ihre Tochter zu finden, bleibt Agnes in der Stadt. Eine verzweifelte Suche beginnt. Sie sucht Bahnhofsmissionen, Drogentreffs und Kontakt- stellen für Obdachlose auf. Orte, die Agnes normalerweise meidet. Die sie ängstigen.

Dann hat Agnes einen Unfall, bei dem ihr eine junge Frau vor das gemietete Auto läuft. Diese bleibt unverletzt und behauptet, Malerin zu sein. Ihr Name sei Ines. Ines lebt seit Jahren in dieser Stadt. Oft auf der Straße und manchmal auch bei Menschen, die ihr Obdach geben. Sie ist ein überzeugter Parasit dieser Gesellschaft.

Ines weicht nicht mehr von Agnes Seite und dringt mit einer seltsamen Selbstverständlichkeit in Agnes' Leben ein, so als ob es das ihre sei. Agnes kann nicht herausfinden, woher und warum Ines zu ihr gekommen ist. Die Unbekannte erscheint Agnes unerklärbar, fremdartig, und doch irgendwie vertraut. Zwischen beiden Frauen entwickelt sich ein eigentümliches Verhältnis von Anziehung und Abstoßung. Ines setzt sich allmählich an die Stelle von der verschwundenen Lydia. Agnes ist verwirrt, verliert die Orientierung. Warum ist Ines zu ihr gekommen? Gibt es eine Verbindung zwischen der Fremden und ihrer Tochter? Soll sie weiter nach ihrer Tochter suchen? Warum weist sie Ines nicht die Tür? Agnes muss eine Entscheidung treffen.


Bilder aus dem Film   (Fotos: Madonnen Film / ZDF Das kleine Fernsehspiel)

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Bewerte den Film:


Wissenswertes zum Film:

  • Der Film trug lange Zeit den Arbeitstitel "Anonym", der Mitte Juli 2013 dann in "Töchter" umgeändert wurde.
  • Der Film wurde vom 15.02.12 bis zum 31.03.12 in Berlin gedreht.
  • Lars hat nur eine kleine Nebenrolle. Er spielt einen Bildhauer namens Madsen. Agnes sucht ihn zuhause in seinem Atelier auf, um von ihm Informationen über Ines zu erhalten. Diese hatte mal für ihn gearbeitet.
    Lars ist nur in dieser einzigen Szene zu sehen. Sie dauert insgesamt etwa dreieinhalb Minuten.
  • Die Weltpremiere des Films fand im Februar 2014 auf der Berlinale statt.
  • Der Film wurde in Deutschland ab dem 11.09.14 nur in einigen wenigen Kinos in größeren Städten gezeigt. Ansonsten hatte er noch Vorführungen auf einigen europäischen Filmfestivals.
  • Die Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen erfolgte am 03.12.15 auf dem Sender arte.
  • Der Film "Töchter" ist eine Produktion von Madonnen Film in Koproduktion mit ZDF / Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit dem deutsch-französischen Sender ARTE.
  • Die Vertriebsfirmen des Films:  Alpha Violet (weltweit), Peripher (Deutschland)
  • Aus dem Topf der Filmförderung des Bundes wurde "Töchter" mit 250.000 € unterstützt.
  • Seit dem 13.03.15 ist der Film auf DVD erhältlich (Sprache: Deutsch,  Untertitel: Deutsch, Englisch).
  • Hier kann der Trailer von "Töchter" angesehen werden:  klick

VIDEO: Ein Ausschnitt aus der Szene mit Lars:


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